Über mich
Als ich den Brief der Uni öffnete und meinen Vorlesungsplan sah, wusste ich plötzlich- das wird nix. Gerade noch dachte ich, ich hätte meine familienbedingte Umorientierungsphase abgeschlossen und könnte meinen akademischen Hintergrund und mein Interesse an Wissenstransfer darin vereinigen, Gymnasiallehrerin zu werden. Doch dann wurde mir klar- ich war nicht bereit, wieder traditionelle Lehrveranstaltungen zu besuchen und darin zu lernen, wie man traditionelle Lehrveranstaltungen erstellt. Mein Interesse galt neuen Lernformen, den Entwicklungsmöglichkeiten der Bildung unter der Digitalisierung. Und so blieb ich der Uni fern.
Es folgten mehrere Lehr- und Wanderjahre. Ich erstellte E-Learnings und arbeitete an Lernvideos, virtuellen Journal Clubs und Plattformen mit kuratierten Inhalten für verschiedenste Zielgruppen. Ich absolvierte xMOOCs (viele davon zum Thema Lernen) und einen Online CAS in Wissensmanagement, begann mit Persönlichem Wissensmanagement und Working Out Loud, und nahm an einem cMOOC teil- einer mehrwöchigen virtuellen Veranstaltung, in der sich die Teilnehmer zum Thema «modernes Lernen am Arbeitsplatz» austauschten. Ich war absolut fasziniert von der Kraft und dem Potential von Lern-Netzwerken und dabei mitten im Thema Social Learning gelandet.

Mein Learning by Doing brachte mich zu meiner nächsten Station. An der FHNW wurden Personen gesucht, die beim Aufbau eines neuen Studiengangs mit einem ganz neuen Ausbildungskonzept mitwirkten. Während 5 Jahren durfte ich mein Wissen über Zukunftskompetenzen, digitale Lernformen, Individualisierung und soziales Lernen einbringen und dabei selbst viel über die Umsetzung von Hochschulprojekten und die Organisation Hochschule lernen. Mit dieser Expertise startete ich dann im Sommer 23 das nächste Projekt: Der Aufbau eines Didaktik-Zentrums für meine (nun zwei) Hochschulen, mit dem das gewonnene Wissen in weitere Hochschulprojekte einfliessen soll.
Es hat sich gelohnt, die Uni zu schmeissen!
Was nicht jeder weiss
Ich habe vier Männer zuhause, von denen einer Amerikaner ist.
Eine Reise mit einer Handvoll Freunden, einem Jeep und drei Motorrädern in damals noch kaum erschlossene Gebiete des indischen Himalayas gehört zum Grossartigsten, das ich bisher erleben durfte.
Meine motorische Unbegabtheit geht so weit, dass ich nicht gleichzeitig trinken und gehen kann.
Und ja- ich kann auch offline (je älter desto lieber)!

Kontakt
Monika Schlatter, Dr. sc. nat. ETHZ
Tel: 076 543 73 60
monika.schlatter@monikaschlatter.ch
Social
LinkedIn: Monika Schlatter