Netzwerke oder Lehr-Lerncommunities ermöglichen im aktiven Austausch unter peers voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu kreieren. Jede und jeder bringt dabei seinen Wissens- und Erfahrungsschatz mit und unterstützt durch Teilen dessen nicht nur die anderen Mitglieder, sondern kann von den Rückmeldungen und Inputs selbst gewinnen. So lassen sich nicht nur gemeinsam Lösungsansätze für komplexe Probleme oder innovative Ideen für Neues finden. Communities stärken auch ihre Mitglieder durch die Gemeinsamkeit. Auf Organisationsebene und darüber hinaus fördern sie zudem die Sichtbarkeit, das organisationale Lernen, Transparenz, Zusammenarbeit und schlussendlich Innovation.
Zusammen mit Dominik Tschopp und Roy Fischer darf ich seit November 2023 mit der EduAI@FHNW Community am Thema „KI in der Bildung“ interessierte Personen der FHNW vernetzen. In monatlichen Treffen werden verschiedenste Themen aufgenommen, Initiativen sichtbar gemacht und neue Entwicklungen diskutiert.
Nach über einem Jahr hat sich unsere Community als Expertengruppe zu KI etabliert, die für Fragen, Rückmeldungen und Auseinandersetzungen verwendet wird. So wurden an den letzten Treffen unter anderem eine „KI Policy“ für einzelnen Lehrveranstaltungen einer FHNW Hochschule vorgestellt und diskutiert, Möglichkeiten eruiert die Haltung und Meinung zu KI von Studierenden abzuholen oder die Evaluationsresultate eines in-house entwickelten KI Tutors präsentiert. Eine Umfrage unter den Teilnehmenden zeigte einen hohen wahrgenommenen sofortigen Nutzen der Community – nicht nur inhaltlich, sondern auch als Format, das die Vernetzung und den Austausch unter den verschiedenen Hochschulen fördert und einen Weg aufzeigt, mit Veränderungen und Unsicherheit umzugehen.
Für die Broschüre zum Abschluss der FHNW-weiten Initiative „Hochschullehre 2025“, im Rahmen derer die EduAI@FHNW initiiert wurde, durfte ich zusammen mit Roy Fischer und Dominik Tschopp ein Interview geben.




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