WiMa

 Sie arbeiten mit ausgewiesenen Spezialisten. Doch erst durch deren Vernetzung und gegenseitigem Austausch wird das volle Potential ihres Wissens genutzt.

 Wo gearbeitet wird, entsteht neues Wissen- durch Erfahrungen aus der eigenen Arbeit, aus Kooperationen, aus Fehlern und natürlich Erfolgen. Dieses Wissen ist eine äusserst wichtige Ressource. Ein Teil kann in Dokumenten erfasst und damit von weiteren Personen zu späteren Zeitpunkten genutzt werden. Viel Wissen ist aber auch an Personen gebunden.

Sind diese in verschiedenen Abteilungen, Projekten oder Lehrbereichen findet nicht automatisch ein Austausch statt. Ein gemeinsames Dokumentenmanagementsystem, ein monatlicher Newsletter oder Seminare sind erste Initiativen, um Erfahrungen auszutauschen, Synergien zu nutzen, neue Ideen zu fördern und Wissen zu erhalten. Der Blick von aussen zeigt aber, dass das volle Potenzial selten genutzt wird. Selbst in kleineren Betrieben ist nicht immer offensichtlich, wer was weiss und wo was geschrieben steht.

Ich unterstütze und begleite Sie methodisch und technisch dabei, vorhandenes Wissen zu identifizieren, auszutauschen, weiter zu nutzen und zu erhalten. Dabei setze ich auf persönliche Interaktion ergänzt mit modernen Instrumenten, durch welche sich Wissen zeit- und ortlos teilen und aneignen lässt.

Ich helfe Ihnen durch Förderung der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung, in der Bildung und in forschungs- und bildungsnahen Dienstleistungen dabei,

  • Synergien, Zusammenhänge und neues Potential identifizieren
  • die richtigen Leute miteinander vernetzen, auch über institutionelle Grenzen hinweg
  • ihre Interaktion ermöglichen und fördern um von- und miteinander zu lernen
  • den Betrieb durch Entwicklung von individuellem zu organisationalem Wissen stärken
  • den „glücklichen Zufall“ durch verstärkte Vernetzung der Mitarbeiter fördern
  • das Verlustrisiko von personengebundenem Wissen minimieren

 

Sämtliche Aktivitäten müssen dabei so weit wie möglich auf bereits vorhandenen Aktivitäten basieren oder sogar Teil von ihnen sein ohne diese komplizierter, umfangreicher oder zeitaufwändiger zu machen.

Lesen Sie weiter, wie ich dies für Sie umsetze:

Potentialanalyse

Wissen und Wissensträger identifizieren, verborgene Stärken entdecken

Am Anfang steht das persönliche Gespräch.

In jeder Organisation bestehen bereits Netzwerke und Prozesse des Wissensaustausches, werden Werkzeuge für die Kommunikation und Mittel für den Wissenserwerb genutzt. Zusammen mit Ihnen erörtere ich, wo Ihre Organisation stark ist, welche Kollaborationen bereits etabliert sind, und wie kommuniziert und voneinander gelernt wird.

Danach diskutieren wir, wo und wie Sie ihr Potential besser ausnutzen können. Dabei zählen Ihre Erfahrung und Ihre Bedürfnisse, aber auch der Blick von aussen auf Unentdecktes.

  • Möchten Sie Mitarbeiter oder Stipendiaten mit inhaltlich ähnlichen Projekten zusammenbringen?
  • Stehen Netzwerke im Vordergrund, welche methodisches Wissen austauschen und verbessern können?
  • Gilt es, Erfahrungen zu administrativen Prozessen oder Fördermöglichkeiten zu sammeln?
  • Planen Sie, die interdisziplinäre Interaktion und damit ganz neue Ideen zu fördern?
  • Oder suchen Sie Möglichkeiten, das Wissen gehender Mitarbeiter langfristig zu erhalten?

Nach dieser ersten Analyse identifiziere ich in weiteren Gesprächen die menschlichen Drehkreuze und Wissenszentren Ihrer Organisation in Bezug auf den ausgewählten Aspekt. Wir definieren eine Kerngruppe, welche grosses Interesse am Thema und am Austausch darüber hat. Gleichzeitig erörtern wir erste Mittel und Hilfsmittel zum Netzwerkaufbau und Wissensaustausch.

Mögliche Instrumente des Wissensmanagements zur Potentialanalyse sind:

Persönliche Gespräche

Social Network Analysis

Visualisierungen in Form von Wissens- oder Kompetenzkarten

Der gute alte Fragebogen

 

Netzwerkaufbau

Sich kennenlernen, Vertrauen schaffen, gemeinsame Bedürfnisse formulieren

Ein Netzwerk, eine Lern-Organisation muss entwickelt werden.

Mit der Kerngruppe von wenigen Involvierten schauen wir das Projekt an und diskutieren, ob dieses ihre Bedürfnisse erfüllt, in ihren Arbeitsalltag integriert werden kann und ihnen sinnvoll und für sie vorteilhaft erscheint. Wichtig hierbei ist die persönliche Interaktion um sich kennenzulernen und eine gemeinsame Basis zu schaffen.

Unter Einbezug des Feedbacks der Kerngruppe werden dann wenige erste Mittel verwirklicht. Dazu gehören sowohl Grundlagen für die persönliche Interaktion (z.B. Lunch Bag Meetings), die Bereitstellung von Werkzeugen für den virtuellen Austausch (wie e-mail Gruppen, online Journal Clubs, Plattformen, Blogs, Wikis, Social Media) oder das explizite Festhalten von Wissens in Form von Dokumenten aller Art (Visualisierungen von Netzwerken/Kompetenzen, Best Practices, Videos, Interviews, Aggreggatoren).

Gemeinsam mit der Kerngruppe wird evaluiert, welche Mittel für die Förderung des Austausches wirksam waren, welche zusätzlich nützlich wären und welche überflüssig sind, und das Projekt wird dementsprechend angepasst. Danach werden nach-und-nach weitere Mitglieder eingeladen und der Kreis erweitert.

Das Ziel ist es, ein selbst-organisierendes, vertrauensbasiertes Netzwerk aufzubauen, in dem die Beteiligen aus folgenden Gründen beitragen:

  • Sie können die Ergebnisse der Zusammenarbeit für ihre eigene Arbeit nutzen
  • Sie erfahren Respekt und Reputation für ihre Mitarbeit und wertvolle Beiträge
  • Sie sind ein Teil vom Netzwerk unabhängig von ihrem Erfahrungsgrad
  • Sie sehen das Netzwerk, das Wissen und sich und ihre eigene Arbeit wachsen und sich verbessern

Dabei muss das Netzwerk unabhängig sein von hierarchischen Strukturen und alleine auf Expertise beruhen. Jeder ist eingeladen, sich einzubringen- soviel er kann, wann er kann und soweit er in der Lage dazu ist. Dies ermutigt auch Neulinge, Teil der Gruppe zu werden und zu wachsen.

Austauschförderung

Verständnis fördern, neue Perspektiven gewinnen, die eigene Arbeit verbessern, zum organisationalen Wissen beisteuern

Wissensaustausch geschieht nicht, nur weil ein Netzwerk oder ein Tool da ist, und schon gar nicht auf Befehl. Zentral ist die Motivation der Teilnehmer und das Einbinden eines Anreizsystems.

Motivationsfaktoren für die aktive Teilnahme in einem Netzwerk und damit für einen regen Austausch wurden bereits genannt: Die Ergebnisse der Zusammenarbeit für die eigene Arbeit nutzen können. Und: Respekt und Reputation für die Mitarbeit erhalten. Das heisst konstruktive Rückmeldungen auf Beiträge oder Danksagungen für Mehrarbeit durch andere Mitglieder. Anerkennung der geleisteten Netzwerkarbeit durch Vorgesetzte, Führung oder Geldgeber.

Ich begleite und moderiere in der Anfangsphase den Austausch und fördere damit die Verfestigung des Netzwerkes sowohl lokal bei persönlichen Treffen als auch virtuell und asynchron auf Plattformen oder beim Einsatz von Tools. Dies ermöglicht mir, die Entwicklung des Netzwerkes so mitzusteuern, dass der Nutzen für die Teilnehmer möglichst gross ist. Gleichzeitig agiere ich als Bindeglied vom Netzwerk zu den Vorgesetzten und kann ein Anerkennungssystem für die geleistete Arbeit etablieren. Dieses kann ein fester Bestandteil der bereits vorhandenen Leistungsbeurteilung sein oder neu ganz geschaffen werden- wie zum Beispiel ein Ansehen als Autor von internen Artikeln analog zur Autorschaft von wissenschaftlichen Publikationen.

Gleichzeitig ist es natürlich meine Aufgabe, die ausgewählten Mittel und Methoden zur Interaktion und dem Austausch zur Verfügung zu stellen, ihre Nutzung zu analysieren, veränderte Bedürfnisse wahrzunehmen, und die Mittel anzupassen.

 

Mögliche Gesichtspunkte sind dabei

Aktuell bleiben -> News aggregatoren, Newsletter

Wissen und Erkenntnisse festhalten -> Best Practices, Wikis

Voneinander lernen –> peer-review, Soziales Lernen, Working out loud

Neue Möglichkeiten entdecken -> Projektmarktplatz

Miteinander diskutieren ->Videokonferenzen, online Journal Clubs, Webcasts, Kommunikationskanäle

Virtuelle Plattformen und Tools

Ideen und Ziele, nicht Werkzeuge!

Netzwerke, Wissensaustausch und gemeinsames Lernen sind so alt wie die Menschheit. War es jedoch bis vor wenigen Jahren nötig, sich an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zu treffen, bieten heute die Mittel des Web 2.0 viele Möglichkeiten, sich ortsunabhängig und asynchron auszutauschen.

Dies ermöglicht nicht nur Flexibilität, sondern auch eine Erweiterung des eigenen Netzwerkes über die Grenzen (Organisation, Zeit, Ort) hinweg und damit eine grössere Vielfalt und mehr glückliche Zufälle (serendipity), die zu neuen inputs, einer Hinterfragung der eigenen Arbeit und damit Innovation führen können.

Durch meine langjährige Erfahrung mit der Online Welt kenne ich eine Vielzahl von Plattformen, Werkzeugen und Methoden für den virtuellen Netzwerkaufbau und Austausch. Dazu gehören Webplattformen (meist basierend auf dem CMS WordPress), welche mehrere Werkzeuge bündeln können, aber auch einzelne Tools wie unten aufgelistet.

Platformen und Werkzeuge stehen dabei aber nicht im Vordergrund, sondern sind Hilfsmittel. (link zu Blog, aber auch Toolkits). Sie werden in meiner Arbeit nur zusätzlich eingesetzt, wenn Kommunikation und Kollaboration nicht mit den gegebenen Mitteln erfüllt werden können oder falls das momentane Angebot gebündelt werden soll.

Wissensmanagement Glossar

 

Warum Wissensmanagement- wir lernen doch schon!

Selbstverständlich. Lernen und sich weiterentwickeln ist ein wichtiger Aspekt in vielen Organisationen. Die Frage ist jedoch, wie bewusst, systematisch und zielgerichtet der Umgang mit Wissen und Lernprozessen praktiziert wird.

Wissensmanagement gestaltet und steuert den Umgang mit Wissen und damit Lernen. Es zeigt Konzepte und Methoden, wie vorhandenes Wissen identifiziert, geteilt und neu angewendet werden kann. Es analysiert, welches Wissen fehlt oder verloren gehen könnte, und wie diese Lücken vermieden werden können.

Wissensmanagement integriert die unterschiedlichen Aktivitäten innerhalb einer Organisation, vermindert Doppelspurigkeiten und steigert Effizienz und Effektivität.

Wissensmanagement kann einen Lernimpuls auslösen, neue Perspektiven aufzeigen und zu Innovation führen.